Peter Campus: Gesamtverzeichnis der Closed-Circuit-VIDEOINSTALLATIONEN


„Kiva“, 1971

1 CC-Videokamera ohne Sucher 1 Monitor 2 Spiegel (12,7 x 7,62; 2,54 x 2,54 cm) Fischnetzleine Bykert Gallery, New York, 197217Eine Überwachungskamera ist auf einem kleinem Monitor waagerecht aufgestellt. Sie überträgt auf ihn ihr Live-Videosignal. Vor der Kameralinse mit dem Weitwinkel hängen zwei ungleiche Spiegel. Der größere Spiegel ist mit einem Loch in der Mitte perforiert, während der kleinere Spiegel direkt in der Linie dieses Lochs hängt. Die Spiegel bewegen sich der Luftbewegung entsprechend bzw. drehen sich um die eigene Achsen. Das Loch im größeren Spiegel ermöglicht die Aufnahme der sich vor dem Ensemble befindenden Besucher, so dass diese ihr eigenes, durch die Spiegelbewegungen verzerrtes Abbild im Monitor beobachten können. Darüber hinaus nimmt die CC-Videokamera auch das Spiegelbild des Raumes hinter dem Ensemble auf und überträgt es ebenfalls auf den Monitor.

 

„Interface“, 1972

1 CC-Videokamera, Stativ 1 Amphicon Videoprojektor 1 transparente Glasplatte, transparent (121,92 x 182,88 x 0,6 cm) Abgedunkelter Raum Bykert Gallery, New York, 1972 Mitten im abgedunkelten Raum befindet sich eine transparente Glasplatte. An der Schlusswand hinter der Platte ist eine CC-Videokamera auf sie ausgerichtet. Vor der Glasplatte aus vier Meter Entfernung projiziert ein Videoprojektor auf diese das Live-Videosignal der Kamera. Begibt sich der Besucher in das Kamerafeld vor der transparenten Platte, erscheint dort zeitgleich seine seitenverkehrte Spiegelung und sein seitenrichtiges Videobild in Lebensgröße. Je nach der Position des Beschauers erscheinen zwei seiner Abbildungen entweder nebeneinander oder zum Teil übereinandergelagert. 17 Der Ausstellungsort bezieht sich jeweils auf die Erstpräsentation.

 

 „Mer“, 1972

1 CC-Videokamera 1 Monitor 1 Pyramide, bedeckt mit Spiegeloberflächen (Höhe 121, 92 cm) Abgedunkelter Raum Bykert Gallery, New York, 1972 Eine Überwachungskamera ist direkt über der Spitze einer mit Spiegelflächen bedeckten Pyramide installiert und nach unten ausgerichtet. Die Kamera überträgt ihr Live-Bild auf einen Monitor, der sich vor der Pyramide auf dem Boden befindet. Aufgrund von vier unterschiedlichen Winkeln des aufgenommenen Spiegelobjekts entsteht ein kaleidoskopartiges Videobild, dass auch die von Spiegeloberflächen reflektierenden Raumsegmente mit einschließt.

 

„Stasis“, 1973

1 statische CC-Videokamera 1 rotierende CC-Videokamera mit Prismen (ca. 6 Rotierungen in Minute) 1 Amphicon Videoprojektor 1 Projektionsschirm (106,68 cm x 152,4 cm) Abgedunkelter Raum Bykert Gallery, New York 1973 Zwei CC-Videokameras registrieren den Besucher und übertragen sein Live-Videobild auf den Projektionsschirm. Während die erste Kamera den Kopf und die Schulter der vor dem Schirm stehenden Person seitenrichtig erfasst, nimmt die zweite Kamera seitenverkehrt ihr Torso. Ein Motor und die rotierenden Prismen vor der Linse der zweiten Kamera verursachen die Drehung der Videoabbildung der Person um die eigene Achse im Uhrzeigersinn (die Achse befindet sich ungefähr im Bereich des Bauchs). Von geringer, aufgrund der Kameraposition verursachten Verschiebung abgesehen, handelt es sich um die gleiche Achse des ersten Bildes, so dass die beiden stets zum Teil übereinandergelagert sind. Die beiden Kamerabilder wurden durch eine einfache, speziell für die Arbeit konstruierte Vorrichtung zusammengefügt. Der Besucher kann nur bedingt die Statik und Dynamik der eigenen Videobilder und der dazugehörigen zwei simultanen Koordinatensysteme beeinflussen. Neigt er sich in die Richtung des drehenden Bildes, beschleunigt sich dieses; neigt er sich langsam in die andere Richtung, wird das rotierende Bild zum Stillstand gebracht, während sich das erste, statische Bild zu drehen beginnt. 11

 

“col”, 1973

<st1:placename w:st="on">Contemporary</st1:placename> <st1:placetype w:st="on">Art Museum</st1:placetype> in <st1:city w:st="on"><st1:place w:st="on">Cincinnati</st1:place></st1:city>

 

„Negative Crossing“, 1974

1 CC-Videokamera 1 Monitor 1 Amphicon Videoprojektor 1 Projektionsschirm (182,88 x 243, 84 cm) Abgedunkelter Raum Everson Museum, Syracuse, New York 1974 In der Mitte des abgedunkelten Raumes ist ein transparenter Projektionsschirm aufgestellt. In seiner Zentralachse, ca. 6 Meter von ihm entfernt, befindet sich auf einem Sockel ein Monitor und eine auf ihm postierte Überwachungskamera. Symmetrisch zu diesem Ensemble, auf der anderen Seite des Projektionsschirmes ist ein Videoprojektor disponiert. Das Kamerasignal wird als Positiv (rechts) und als Negativ (links) auf dem Monitor und Projektor sichtbar, so dass die vor der Kamera stehende Person gleichzeitig ihr Positiv- und Negativbild beobachten kann. Der Effekt wird durch die Rückkopplungsschleife ermöglicht, die permanent ein Negativ vom Negativ etc., erzeugt. Findet der Beschauer den unsichtbaren Mittelpunkt im Live-Feld, erscheint sein Negativbild über das Positivbild superimponiert. Das gleiche Bild wird als Videoprojektion auf dem Schirm wiedergegeben. Der ausgestellten Version mit der „negativen“ Kamera ist ein ähnliches Projekt mit zwei nebeneinander stehenden Kameras vorausgegangen, das allerdings nicht ausgeführt worden war.

 

„Optical Sockets“, 1972/73

4 CC-Videokameras 4 Monitoren auf Sockeln Spezialeffektgenerator Raum ca. 6 x 6 m Everson Museum, Syracuse, New York 1974 Vier CC-Videokameras auf niedrigen Stativen markieren die Ecken eines stereometrischen Rechtecks, dessen Seiten jeweils in der Mitte durch je einen Monitor auf dem Sockel besetzt werden. Betritt der Besucher das Rechteck, wird sein Körper von den Kameras erfasst, die Bilder werden in einem Spezialeffektgenerator gemischt und auf die Monitore übertragen. Die

jeweilige Person kann die zum Teil übereinandergelagerten Live-Videobilder ihres Körpers, aufgenommen aus vier verschiedenen Perspektiven, beobachten. Wenn sie die geometrische Mitte des stereometrischen Rechtecks erreicht hat, kommt es zur Überlagerung von vier Aufnahmen.

 

„Shadow Projection“, 1974

1 CC-Videokamera 1 Amphicon Projektor 1 Projektionsschirm (182,88 x 243, 84 cm) 1 Scheinwerfer (500 Watt) Abgedunkelter Raum; Länge ca. 12 m Everson Museum, Syracuse, New York 1974 In der Mitte des abgedunkelten Raumes befindet sich ein Projektionsschirm. Zwei Lichtquellen – ein Videoprojektor und ein Scheinwerfer – sind jeweils ca. 5 Meter von der Projektionsplatte entfernt und aus entgegengesetzten Richtungen auf diese gerichtet. Eine CC-Videokamera, installiert direkt vor dem Scheinwerfer, ist ebenfalls auf die Glasplatte gerichtet. Betritt der Besucher den Raumbereich vor der Kamera, wirft sein Körper aufgrund des starken Reflektorlichts den Schatten auf die Glassplatte und zugleich wird er auch durch die CC-Videokamera erfasst. Ihr Live-Videobild wird auf die andere Seite der Glassplatte projiziert und es „füllt“ auf diese Weise den Besucherschatten. Die relativen Größenverhältnisse des übereinandergelagerten Video- und Schattenbildes ändern sich durch die Position der Person, wobei das Videobild aufgrund des starken Lichtstrahls nur auf dem Schattenbild sichtbar bleibt.

 

„Anamnesis“, 1973

1 CC-Videokamera 1 Amphicon Projektor 1 Projektionsschirm (182,88 x 243, 84 cm) 2 Videorekorders Everson Museum, Syracuse, New York 1974 Ungefähr in der Mitte des abgedunkelten Raumes befindet sich ein Lichtfeld, das von einer vor der Schlusswand installierten CC-Kamera erfasst wird. Sie ist über zwei Videorekorder mit dem Videoprojektor verbunden, so dass ihr Signal mit einer minimalen Zeitverzögerung von ca. drei Sekunden zu vernehmen ist.

Betritt der Besucher das ausgeleuchtete Kamerafeld kann er seine Live-Videobilder in Realgröße projiziert auf die Schlusswand (Projektionsschirm) beobachten. Erst durch die Bewegung im Raum und den Vergleich mit den Videobildern wird ersichtlich, dass es sich dabei um die Bilder der unmittelbaren Vergangenheit handelt.

 

„dor“, 1975

1 CC-Videokamera 1 Amphicon Projektor 1 Projektionsschirm (182,88 x 243, 84 cm) Abgedunkelter Raum Bykert Gallery, New York 1975 In einem abgedunkelten Raum befindet sich ein Videoprojektor, der das Live-Videobild direkt auf die Wand neben dem Eingangs projiziert. Das Bild kommt von der CC-Videokamera, die im Flur vor dem Eingang installiert ist. Die Kamera ist so aufgestellt, dass der Besucher nur im Moment des Ein- oder Austretens in den / aus dem Raum sein projiziertes Bild wahrnehmen kann.

 

„mem“, 1974/75 1 CC-Videokamera 1 Amphicon Projektor Projektionsgröße: ca. 365 x 650 cm Infrarotes Licht Abgedunkelter Raum Bykert Gallery, New York 1975 Eine CC-Videokamera ist an die Wand eines vollkommen abgedunkelten Raumes, in Höhe von etwa 2 Meter angebracht. Sie ist fast parallel zur Wand ausgerichtet, an deren Oberfläche das von der Kamera gespeistes Live-Videobild projiziert wird (die Kamera ist ca. 150 cm von der Projektionsfläche entfernt). Ca. 50 Zentimeter über der Kamera befindet sich eine Infrarot-Glühbirne, die dafür sorgt, dass die Lichtempfindlichkeitsschwelle der Kamera nicht unterschritten wird. Auch der Videoprojektor befindet sich nah (knapp ein Meter) an der Projektionsstelle, so dass das Videobild in einem Winkel von 30° direkt an diese projiziert wird. Dies hat zur Folge, dass die Projektionsfläche und das ggf. darin sichtbare Live-Videobild in Richtung der Kamera leicht konvergiert. Betritt der Beschauer das schmale, korridorartige Blickfeld der Kamera, wird sein Kopf und teilweise der Oberkörper von ihr erfasst und mittels Videoprojektors auf die

Projektionsfläche neben ihm projiziert. Bewegt sich die Person den unsichtbaren „Korridor“ (des Kamerablickfeldes) entlang, verursacht sie die Vergrößerung bzw. die Verkleinerung des Live-Abbildes, der Verzerrung der Projektionsfläche entsprechend. Aufgrund der Verwendung von glühender Lichtquelle mit niedriger Wattzahl (insbesondere die höhere Menge des Infrarotlichtes, das ohnehin durch jede glühende Lichtquelle emittiert wird) erreicht Campus die optimale Ausleuchtung und Fokussierung des Live-Feldes im abgedunkelten Raum.

 

„mir“, 1975

 

„sev“, 1975

1 lichtsensitive CC-Videokamera 1 Scheinwerfer 1 Videoprojektor Projektionsgröße: 91,4 x 121,92 cm Abgedunkelter Raum: H 365 x L 650 x B 700 cm Leo Castelli Gallery, New York 1976 Ein vollkommen abgedunkelter Raum wird durch das Licht einer Glühlampe auf einem Stativ in Schulterhöhe punktuell erhellt. Dazu wirft ein auf den Boden gestelltesr Videoprojektor ein rechteckiges Lichtfeld in den unteren Bereich der ca. 150 cm entfernten Wand. Eine lichtempfindliche Videokamera befindet sich unter der Lichtquelle, ebenso dicht, fast parallel zur gleichen Wand aufgestellt und auf einen schmalen Raumabschnitt ausgerichtet. Um sein Live-Abbild als Wandprojektion wahrnehmen zu können, muss der Besucher dieses schmale, zugleich vom Reflektor ausgeleuchtete Live-Feld betreten. Auf der Wand erscheint das Bild seines Oberkörpers um 90 Grad gekippt.

 

„cir“, 1975

1 lichtsensitive CC-Videokamera 1 Scheinwerfer 1 Videoprojektor Projektionsgröße: 91,4 x 121,92 cm Abgedunkelter Raum Leo Castelli Gallery, New York 1976 Dicht vor der Wand eines völlig abgedunkelten Raumes ist ein Videoprojektor aufgestellt, der das Live-Videobild einer ebenso fast parallel zur Wand stehenden, lichtempfindlichen CC-Videokamera projiziert. Die Kamera ist tief angebracht und schräg nach oben gerichtet, 15

während eine Lichtquelle in Schulterhöhe (die ähnliche Konstellation wie bei „sev“) auf das Live-Feld vor der Kamera ausgerichtet ist. Betritt die Person diese vor der Wand befindliche Stelle, sieht sie das Live-Bild ihres Oberkörpers, umgedreht in die Diagonale im Rahmen der vergleichsweise kleinen Projektionsfläche.

 

“bys”, 1975

1 lichtsensitive CC-Videokamera 1 Scheinwerfer 1 Videoprojektor Projektionsgröße: 91,4 x 121,92 cm Abgedunkelter Raum Leo Castelli Gallery, New York 1976 Wie in “cir” und “sev” sind auch in dieser Installation die CC-Videokamera und der Projektor dicht vor der Wand in einem abgedunkelten Raum aufgestellt. Die Kamera nimmt den Raum vor ihr aus der Froschperspektive auf und ist so gedreht, dass der aufgenommene Besucher die Nahaufnahme seines Gesichts schräg auf den Kopf gestellt sehen kann.

 

“aen”, 1976

1 lichtsensitive CC-Videokamera 1 Lichtquelle (dunkles Lichtbild, rechts nach links) 1 Videoprojektor Hayden Gallery, MIT, Cambridge, Massachusetts 1976 Die Installation findet in einem abgedunkelten Raum statt, der durch eine bläulich glühende Lichtquelle dezent ausgeleuchtet ist. Zwischen der links an der Schlüsselwand angebrachten Lichtquelle und der rechts angebrachten CC-Videokamera befindet sich der zentrale Wandabschnitt, der als Projektionsfläche für den Videoprojektor dient (die Kamera und der Projektor sind jeweils in Plexiglas-Behältern postiert). Das projizierte Live-Videobildfeld wurde durch die Drehung des Videoprojektors um 90 Grad in die senkrechte Position gebracht. Die Position der an der Wand befestigten Kamera nötigt den Beschauer zum Stillstehen, falls er die Großaufnahme seines Antlitzes im Lichtfeld beobachten möchte. Durch die Drehung der Kamera um 180 Grad erscheint das Gesicht des Beobachters genauso umgekehrt, „auf den Kopf“ gestellt. Dank der Beleuchtung bzw. der vorgegebenen Position des Besuchers zwischen der Kamera und der Lichtquelle erscheint das Gesicht nur zur Hälfte sichtbar, während die andere Hälfte im Dunklen bleibt.

 

“lus”, 1976

1 lichtsensitive CC-Videokamera 1 Lichtquelle (von unten) 1 Videoprojektor Hayden Gallery, MIT, Cambridge, Massachusetts 1976 Es handelt sich um eine ähnliche Geräteanordnung und Beleuchtung wie in „aen“ und „num“, mit dem Unterschied in der Verteilung von Lichtquellen im abgedunkelten Raum: das Live-Gesicht des Besuchers (ebenfalls „auf den Kopf“ gestellt) ist hier horizontal geteilt in eine helle und eine dunkle Hälfte.

 

“num”, 1976

1 lichtsensitive CC-Videokamera 1 Lichtquelle (der Kamerarichtung entlang, um ein flaches Bild zu produzieren) 1 Videoprojektor Hayden Gallery, MIT, Cambridge, Massachusetts 1976 Die Geräteanordnung und Beleuchtung vergleichbar mit „aen“ und „lus“, mit dem Unterschied in der Lichtführung.

 

- - - An den hier erstmalig vollständig dokumentierten CC-Videoinstallationen von Peter Campus können die allgemeinen Kriterien für die Beschreibung (und indirekt auch für die formaltechnische Bewertung) von vergleichbaren Werken exemplifiziert werden. Dabei sollen vier entscheidende und voneinander abhängige Komponenten berücksichtigt werden: 1) Geräteanwendung (Grund- und Spezialbeleuchtung; Zahl, Art und Position von Aufnahme/Wiedergabegeräten; Ton; Einsatz/Nichteinsatz von zusätzlichen Geräten (z. B. Projektionsschirmen, Mischer, Computer etc.); 2) Positionierung der Geräte im Raum: “absolute” Großenverhältnisse (Gesamtkonstellation der Geräte im Raum) und relative Großenverhältnisse (Entfernungen, Winkel, etc.) zwischen den Geräten, dem Betrachter und den projizierten Bildern 3) Positionierung des Betrachters im Raum: Grad der Bewegungsfreiheit im Verhältnis zu den Aufnahme-, Wiedergabegeräten und Projektionsflächen; Grad der “Immersion” des

Beschauers in den Raum und ins Bild; kinästhetische Erfahrung: geplanter und davon abweichender Ablauf (zeitliche und räumliche Aspekte) 4) Positionierung des Videobildes im Raum: in bezug auf den Gesamtraum (Hintergrund, Größe und auch daraus resultierende “Faktur” des Bildes) und relativ in bezug zum Aufgenommenen (planimetrische und stereometrische Orientierung des Abgebildeten) Eine solche Darstellung gibt im Resultat nicht nur die Auskunft über die tatsächliche materielle Beschaffenheit einer entsprechenden Installation, sie unterrichtet auch über die Art der Partizipation und über die „Konsistenz“ des Virtuellen / des Bildes und dessen Verhältnis zum gegebenen Zeitraum.